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Die Rolle von Deuterium in der Ernährung

Die Rolle von Deuterium in der Ernährung

Was ist Deuterium?

In der westlichen Bevölkerung ist die Deuteriumbelastung mittlerweile so hoch, dass sie ein wichtiger Punkt in der Anti-Aging Therapie und allgemeinen Gesundheitsvorsorge sein sollte. Deuterium (D oder 2H) ist ein einfaches Element, das aus einem Proton, einem Neutron und einem Elektron besteht. Es ist eine molekulare Variante (Isotop) von Wasserstoff, allerdings doppelt so schwer. Und da beginnt das Problem. Das zusätzliche Gewicht verhält sich in chemischen Reaktionen anders als Wasserstoff, auch im menschlichen Körper, sodass es weitreichende metabolische Konsequenzen hat, wenn der Deuteriumspiegel im Körper ansteigt.

Deuteriumspiegel senken

Deuteriumdepletion ist ein neues Hilfsmittel auf submolekularem Niveau um den Deuteriumspiegel im Körper zu senken. Die körpereigene Fähigkeit, den Spiegel zu senken, nimmt mit dem Alter ab, aber auch mit wenig körperlicher Aktivität, Übergewicht, Schlafstörungen oder einem schlechten Immunsystem.

Deuteriumdepletion

Wenn  der Deuteriumspiegel zu hoch ist, weil der Körper nicht effektiv genug arbeitet, kann man deuteriumarmes Wasser trinken, um die totale Menge Deuterium zu verdünnen. Das scheint ab dem 30. Lebensjahr eine interessante Option zu sein, in Kombination mit einem gesundheitsbewussten Lebensstil. Eine allgemein erstrebenswerte Deuteriumkonzentration läge bei 130 ppm. Die Senkung des Spiegels ist ein natürlicher biochemischer Prozess und zählt zu den normalen Funktionen der Zelle. Mit deuteriumarmem Wasser kann man den Spiegel senken, auch wenn die physiologische Aktivität der Zellen geschwächt ist.

Wasserstoff

Wasserstoff ist das am häufigsten vorkommende Element der Welt. Er ist für das Leben unersetzlich wichtig. Man kann Wasserstoff in der Luft finden, die wir einatmen, in der Nahrung und auch in Getränken. Die Wasserstoffatome, die wir in unserem Körper aufnehmen, werden Teil unseres Blutes, aller Organe, unserer DNA. Kurz: Wasserstoff ist in allem, woraus wir bestehen.

Deuterium

Deuterium ist ein sehr seltsamer Typ Wasserstoffatom, das genauso wie normaler Wasserstoff, Teil unseres Körpers wird. Deuterium hat aber ein zusätzliches Neutron, im Gegensatz zu Wasserstoff, wodurch sich das Gewicht verdoppelt. Wie auch beim Wasser verändert ein Überschuss an Deuterium die Chemie der „Zutaten“ unseres Körpers. Deuterium befindet sich in der Luft, im Wasser und im Essen. Die Menge Deuterium wird in parts per million (ppm) angegeben und trotz dieser kleinen Mengen, hat Deuterium einen signifikanten Einfluss auf das reibungslose Funktionieren unseres Körpers.

Biologische Funktion

Die Deuteriumkonzentration im menschlichen Körper kann viele Male höher sein, als andere physiologisch essenzielle Elemente, wie Kalzium, Kalium oder Magnesium. Im Vergleich: Im Blut ist 6x mehr Deuterium vorhanden als Kalzium und 10x mehr Deuterium als Magnesium. Von Kalzium und Magnesium sind die Gesundheitseffekte bekannt und auch dokumentiert, auch wenn deren Konzentration im Blut geringer ist. Deuterium ist darum bisher etwas weniger erforscht, aber ein wichtiger Faktor, den man in Betracht ziehen sollte.

Deuterium in der Nahrung

Pflanzen entledigen sich von ihrem Deuterium, indem sie es in ihrem Zuckern speichern. Darum sind kohlenhydratreiche und zuckerhaltige Produkte wie

  • Obst
  • Kartoffeln
  • Getreide
  • Softdrinks (sowie stark zuckerhältige Lebensmittel und Getränke)

reich an Deuterium.

Auch raffinierte Lebensmittel besitzen einen höheren Deuteriumgehalt. Natürliche Lebensmittel, die Fett enthalten, wie Nüsse und pflanzliche Öle, aber auch Chaga Pilze haben einen niedrigen Deuteriumgehalt. Gemüse enthält ebenfalls wenig Deuterium. Tropische Früchte aus Äquatornähe enthalten eine höhere Deuteriumkonzentration als beispielsweise regionales Obst und Gemüse.

Deuterium und Mitochondrien

Die Mitochondrien in den Zellen spielen eine wichtige Rolle im Energiestoffwechsel, der wiederum ein zentraler Faktor der allgemeinen Gesundheit ist. Jedes Mitochondrion hat Hunderte Nanomotoren, die ihre Energie aus dem Essen beziehen. Wasserstoffionen treiben diese Nanomotoren, zusammen mit der ATP Synthese, an. Als Wasserstoffvariante hat Deuterium auch einen Einfluss auf die Nanomotoren, allerdings einen negativen. Deuterium treibt die Motoren nicht an, sondern sorgt dafür, dass sie zerbrechen. Dadurch kommt der Energiehaushalt in ein Ungleichgewicht.

Mitochondrien produzieren Wasser

Der Körper bezieht Wasser aus zwei Quellen: 1. Aus dem Trinkwasser und 2. Dem Wasser, dass die Mitochondrien produzieren. Dass der Körper selbst Wasser produzieren kann, wussten Sie vielleicht noch nicht, ist aber wissenschaftlich bewiesen. Der Deuteriumgehalt im Körper ist also eine Mischung aus Trinkwasser und Wasser der Mitochondrien. Die verschiedenen Wasserquellen haben eine verschiedene Deuteriumkonzentration. Trinkwasser und Getränke, die Trinkwasser enthalten (z.B. Softdrinks), haben meist einen hohen Deuteriumgehalt.

Chaga-Analyse an der TU Wien