Echte Rohkostöle und ihre Wirkung

Heilsame Wirkungen von Pflanzenölen

Hochwertige rohe Pflanzenöle sind für eine gesunde Ernährung unentbehrlich und als natürliche Heilmittel von großem Nutzen. Bereits vor Jahrtausenden wussten viele Hochkulturen bereits über die Wirkung von Pflanzenölen Bescheid. Heute werden ihre Intuitionen wissenschaftlich belegt. Nicht selten lindern sanfte Ölanwendungen Symptome und Ursachen langwieriger Erkrankungen, bei denen selbst schulmedizinische Verfahren und Medikamente keine Linderung erzielen konnten.

Was sind ungesättigte Fettsäuren wie Omega-3 und Omega-6?

Fette und Öle sind oft besser als ihr Ruf. Es ist fast in Vergessenheit geraten, dass darin Stoffe sind, die in unserem Körper Gutes tun, die wir sogar dringend zum Leben brauchen. Fette sind nämlich nicht nur Energiereserven in unserem Körper. Sie und ihre Bestandteile haben zentrale Aufgaben im Stoffwechsel und im Immunsystem, sie sind wichtig für den Hormonhaushalt und das Nervensystem. Die Hülle jeder einzelnen Körperzelle besteht aus einer doppelten Schicht von Fettverbindungen. Sie sorgt dafür, dass Ordnung in den Körperzellen herrscht, dass nicht alle Stoffe hinein und herausfließen können, und dass die Zellen in den Organen ihre Aufgaben überhaupt erfüllen können.

Essenzielle und andere Fette

Die meisten Fettverbindungen, die unser Körper braucht, kann er selbst herstellen, jedoch nicht alle. Manche Nährstoffe müssen wir mit unserer Nahrung zu uns nehmen, sie sind lebensnotwendig oder „essenziell“. Dazu gehören einige Vitamine und Aminosäuren, die Bausteine des Eiweißes und ganz bestimmt Fettsäuren, die Hauptbestandteile der Fette. Fette und Öle sind die eigentlichen Geschmacksträger im Essen. Ohne sie würde vieles fad und langweilig schmecken. Im Sinne unserer Gesundheit geht es darum, schlechte Fette zu meiden und bei der Auswahl unserer Lebensmittel auf gute Fette zu achten. Ob nun ein Fett gut oder schlecht ist, entscheidet sich an den Fettsäuren.

Gesättigte Fettsäuren

Es gibt fast 400 Sorten von Fettsäuren in Tieren, Pflanzen und Kleinstlebewesen. Für den menschlichen Körper ist aber nur ein gutes Dutzend von Bedeutung. Kohlenstoffatome hängen in kurzen oder längeren Ketten aneinander – daran hängen Wasserstoffatome – wenn die maximale Zahl von Wasserstoffatomen erreicht ist, ist die Fettsäure gesättigt. Diese Fettsäuren verhalten sich im Körper eher statisch – sie fungieren als Baustoff und Energiespeicher. Hauptquellen für gesättigte Fettsäuren sind Fleisch, Wurst, Butter, Käse und Milchprodukte. Man sollte nicht zu viel von ihnen verzehren – alles was er über sie Maßen von diesen Fetten bekommt, steckt der Körper in die Fettzellen.

Einfach ungesättigte Fettsäuren

Viel gesünder sind Öle und Fette aus ungesättigten Fettsäuren. Kohlenstoffatome sind manchmal durch doppelte Bindungen verknüpft, dadurch hängen weniger Wasserstoffatome daran und die Kette ist durch die natürliche Doppelbindung geknickt, so dass benachbarte Fettsäuren weniger fest aneinander haften. Dadurch ist das Fett bei normaler Temperatur flüssig, also ein Öl. Eine ungesättigte Fettsäure ist chemisch aktiver und deswegen im Körper vielseitiger verwendbar.

Einfach ungesättigte Fettsäuren kommen zum Beispiel in Rapsöl, Senföl und im Korianderöl vor.

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind im menschlichen Organismus die wertvollsten. Sie tragen zwei oder mehr Doppelbindungen in der Kohlenstoffkette und haben den niedrigsten Wasserstoffanteil. Weil sie dadurch noch reaktionsfreudiger als die einfach ungesättigten Fettsäuren sind, wirken sie sich an vielen Stellen im Stoffwechsel äußerst positiv aus. Zu dieser Gruppe gehören auch die essenziellen Fettsäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann und die zum Aufbau der Zellmembranen gebraucht werden, zum Beispiel die alpha-Linolensäure aus dem Leinöl.

(Quelle: www.rohkostoel.de)