1991 fanden zwei Bergsteiger in den Ötztaler Alpen auf rund 3208m Seehöhe eine uralte Mumie. Bald darauf erhielt sie den Namen „Ötzi”. In Ötzi´s Gürteltasche entdeckte man neben steinzeitlichem Werkzeug auch zwei quietschfidele Chaga-Pilzbrocken.

Was ist Chaga?

Der Chaga (lat. Inonotus obliquus) ist ein bemerkenswerter Heilpilz, der in lebenden Bäumen wächst. Er gedeiht in fast allen zirkumpolar gemäßigten Wäldern der nördlichen Hemisphäre vorkommenden Birkenarten. Als Heilpflanze und Nahrungsergänzungsmittel gilt der Chaga als ein herausragendes pflanzliches Adaptogen (ein Stoffwechselregulator, der die Fähigkeit eines Organismus steigert, sich an Umweltbedingungen anzupassen und Stress standzuhalten). Er kann als Krebsbekämpfer, Immunsystem-Modulator und Antitumor-Wirkstoff eingesetzt werden. Gilt als Verdauungsspezialist und wird umfangreich als Langlebigkeitstonikum eingesetzt. Ein weiterer Aspekt ist seine genoprotektive (DNA-abschirmende) Wirkung.

Wie wirkt Chaga?

In der asiatischen Volksmedizin wird der Chaga-Pilz seit mehr als fünf Jahrtausenden in der Heilmedizin eingesetzt. Der Chaga, zu deutsch „Schiefer Schillerporling”, findet Anwendung in der Stärkung des Immunsystems, zur Entgiftung, zur Stimulierung des Nervensystems und zur Erhaltung der Hautelastizität. Aber auch bei der Behandlung von Schuppenflechten, Gastritis, Magengeschwüren und bösartigen Tumoren zeigt der Chaga angeblich sehr hohe Wirksamkeit. 1955 hat das russische Gesundheitsministerium den Pilz offiziell als Heilmittel anerkannt und zugelassen.

Jedoch weist nur der wildgewachsene Chaga diese hohe Dosis an Wirkstoffen auf. In den vergangenen 40 Jahren wurden mehr als 1600 wissenschaftliche Untersuchungen publiziert, die eine antibakterielle, Leber schützende, entzündungshemmende und stark antioxidative Wirkung diese Heilpilzes belegen können.

Wildwachsender Chaga gilt als das hochkarätigste Antioxidant (ORAC 3.656.000, verglichen mit wilden Heidelbeeren ORAC 2.400) das bislang auf der Erde entdeckt wurde. Versuche den Pilz zu kultivieren, konnten die Kraft eines wildgewachsenen Chaga-Myzels nicht erreichen. Wegen seiner einzigartigen Zusammensetzung an gesundheitsfördernden Phytonährstoffen und immunaktivierenden Verbindungen, halten internationale Forscher den Chaga für die perfekte Heilpflanze der Natur.

Woher kommt unser Chaga?

Unsere Chaga-Produkte werden ausschließlich aus russischer Wildsammlung gewonnen. Unser Partnerbetrieb in Sibirien kümmert sich um die Wildernte der Chaga-Brocken. Dabei darf niemals der gesamte Fruchtkörper entfernt werden. Ein Chaga-Chunk braucht in der Regel ca. 15 Jahre bevor er als reif bezeichnet werden kann. Diese Reife benötigt er um seine Vitalstoffe entfalten zu können. Er benötigt Temperaturen von -30° Grad Celsius und darunter. Der Pilz bildet seine herausragende Zusammensetzung an Inhaltsstoffen, als Schutz gegen die eisige Kälte. Wenn der Chaga-Pilz von der lebenden Birke abgetrennt wurde, kommt er dann in eine Trockenkammer, die er erst wieder verlassen darf, wenn sein Feuchtigkeitsgehalt auf 11-12% getrocknet wurde. Damit garantieren wir, dass unsere Produkte frei von Schimmel sind. Dann kann die Reise nach Wien beginnen. Zu guter Letzt wird er dann in Kindberg in der Steiermark gemahlen und verpackt.

WELCHE GESUNDHEITLICHEN VORTEILE KANN CHAGA MIT SICH BRINGEN?

  • Chaga kann dein Immunsystem stimulieren und unterstützend auf deine Darmflora wirken,
  • soll angeblich wirkungsvoll bei Gastritis und Magengeschwüren wirken,
  • kann deine körperliche Leistungsfähigkeit und Vitalität steigern,
  • kann freie Radikale im Körper bekämpfen,
  • kann genesend bei Hautkrankheiten wie z.B.: Akne, Neurodermitis und Psoriasis wirken,
  • kann die Blutreinigung unterstützen und schmerzbefreiend wirken,
  • kann die Leberfunktion unterstützen und entgiftend wirken,
  • kann Schmerzen lindern, sowie Schwellungen und Entzündungen verursacht durch Arthrose, Arthritis oder bei sportlicher Überbelastung,
  • kann den Blutzuckerspiegel bei Diabetes senken,
  • kann den Bluthochdruck regulieren,
  • kann den Cholesterinwert (LDL-Wert) senken,
  • kann zur Organregeneration und zur Stärkung der Drüsen eingesetzt werden,
  • kann bei Krebserkrankungen eingesetzt werden,
  • kann zur Krebsprophylaxe und bei vorbeugenden Therapien von Tumoren verwendet werden,
  • kann asthmatische Erkrankungen lindern oder heilen,
  • die Chaga SOD (Superoxiddismutase) kann den Körper vor dem vorzeitigen Alterungsprozess schützen

ANWENDUNG UND ZUBEREITUNG VON CHAGA.

Chaga kann als Teegetränk (zB. bei Magen und Darmbeschwerden oder zur Stärkung des Immunsystems) aufgegossen werden. Dabei ist erwähnenswert, dass man das Chaga-Granulat mit nicht mehr 85° heißem Wasser aufbrühen sollte, um damit Antioxidantien und weitere wertvolle Substanzen zu schützen.

Weiters kann man das aufgebrühte Chaga-Granulat auch inhaliert werden. (zB. bei Atemwegserkrankungen)

Warme Umschläge oder Bäder können sehr hilfreich sein, bei Menschen die unter Gelenkerkrankungen, Rheumatismus oder Hauterkrankungen leiden.

Unser Chaga Dual-Extrakt bietet die Möglichkeit die umfangreiche Kraft der Antioxidantien aufzunehmen, zur äusserlichen Anwendung, als Notfalltropfen für unterwegs, und begleitend bei Krebserkrankungen.

Auch bei Haustieren kann sich der Chaga-Pilz als sehr wirkungsvoll erweisen. Den aufgebrühten Tee abkühlen lassen und in geringen Mengen (halten sie Rücksprache mit ihrem Tierarzt) regelmässig dem Futtermittel zuführen.

• 2-3 Teelöffel Chaga-Granulat in 300ml heißem Wasser (80-85° Grad) in einer Stempelpresse (French-Press) oder in einem Teefilter aufgießen
• 15 Minuten ziehen lassen
• Danach den Stempel langsam herunterdrücken bzw. Filter herausziehen, einschenken und genießen!

Tipp: Den Chaga-Sud nicht sofort wegwerfen, sondern 2-3 Mal wiederverwenden. Chaga kann aber auch kalt getrunken werden, beispielsweise mit einem Schuss frischer Zitrone. Einmal aufgebrüht hält sich der Chaga für ungefähr eine Woche im Kühlschrank. Den übrig gebliebenen Sud einfach auf den Kompost oder in den Biomüll werfen. 

Oft wird empfohlen das Granulat längere Zeit am Herd köcheln zu lassen um damit Wirkstoffe besser freizusetzen. Fazit: Chaga ist sehr hitzeempfindlich. Durch zu hohes Erhitzen oder langes Kochen kann man den Großteil der Antioxidantien zerstören, u.a entstehen dabei auch karzinogene Stoffe, die dann wiederum eine gegenteilige Wirkung auf den Körper haben können. 

WELCHE INHALTSSTOFFE ENTHÄLT CHAGA?

  • Polysaccharide
    Chaga enthält strukturelle Polysaccharide, die Nachschub an Energieressourcen liefern, die Gesundheit des kardiovaskulären Systems unterstützen, Magen-Darm-Trakt und Leberfunktion verbessern, und auch zur Normalisierung des Blutzuckerspiegels beitragen. Die enthaltenen Polysaccharide wirken ebenfalls stimmungsaufhellend.
  • Beta-Glucan
    Beta-Glucan hat die Fähigkeit das Immunsystem zu modulieren. Beta-Glucan besitzt u.a auch eine hypocholesterinämische Eigenschaft, und kann daher besonders zur Senkung des Blutzuckerspiegels verwendet werden.
  • Phytosterine
    Von allen Phytosterolen, die im Chaga-Pilz vorkommen, sind 45% Lanosterol, sowie Ergosterol, Inotodiol, Fecosterol. Es besteht eine direkte Wirkung von sowohl Lanosterol, als auch Inotodiol bei der Bekämpfung von Tumorzellen.
  • Betulin und Betulinsäure
    Betulin und Betulinsäure sind starke Therapeutika, die einen großen Beitrag zur Aufrechterhaltung des gesunden Cholesterinspiegels beitragen. Sie zeigen sich auch bei Hautkrankheiten und bei Krebserkrankungen als äußerst wirkungsvoll.
  • Antioxidantien
    Chaga enthält vermehrt das schwarze Pigment Melanin, von dem bekannt ist, dass es aufgrund der Polyphenole, die es enthält, die höchste antioxidative Aktivität aufweist.
  • SOD (Superoxid-Dismutase)
    SOD ist ein weiteres wichtiges Antioxidans. Es bezieht sich auf eine Gruppe von Enzymen, die eine wichtige Rolle beim Schutz unseres Körpers vor den verheerenden Auswirkungen der freien Oxidation und der freien Radikalen spielt.
  • Adaptogene
    Adaptogen ist eine alternativmedizinische Bezeichnung für biologisch aktive Pflanzenstoffe, die dem Organismus helfen sollen, sich erhöhten körperlichen und emotionalen Stresssituationen anzupassen (engl. to adapt, sich anpassen). Adaptogene üben außerdem einen positiven Effekt auf stressinduzierte Krankheiten aus.  Sie können Langzeitschäden von z. B. Dauerstress eindämmen und Zellstrukturen schützen. Überdies können sie die Aufmerksamkeitsspanne, sowie die geistige Leistungsfähigkeit, insbesondere bei stressbedingter Müdigkeit und Erschöpfung, verbessern sowie die Belastbarkeit erhöhen. Ferner können sie die körperliche Regeneration von Sportlern verbessern. Gegenüber folgenden Faktoren können Adaptogene die Belastungs- und Stressresistenz erhöhen:

Ungünstige Umweltfaktoren (extern) wie Kälte, Hitze, Lärm, biologische und chemische Schadstoffe

Ungünstige psychologische Faktoren (intern) wie Angst, Depression, usw.

Ungünstige bzw. hohe körperliche Belastungen wie sportliche Wettkämpfe und Training.  

  • Lupeole
    Lupeole sind sekundäre Pflanzenstoffe, die zu den pentacyclischen Triterpenen gehören und zugleich zur Gruppe der Alkohole zählen. Lupeol dient als potenziell leicht verfügbares Malaria- und Krebsmittel.

WAS BEDEUTET DER ORAC-WERT?

Der ORAC-Wert beziffert exakt das antioxidative Reaktionsvermögen eines Lebensmittels. Die Einstufungen wurden von Wissenschaftlern des National Institute of Health in Maryland – USA – entwickelt. Experten empfehlen, täglich mindestens die Grundversorgung über 5000 bis 7000 ORAC-Einheiten zu sichern. Wir empfehlen sogar mehr. Der ORAC- Wert wird in ORAC-Einheiten (µmol) angegeben. Gesprochen: Mikro Mol Trolox Equivalent. Experten haben folgende Einstufungen der ORAC Werte festgehalten:

3.000 – 5.000µmol ORAC-Einheiten Basiswert

5.000 – 7.000µmol ORAC-Einheiten Grundversorgung

ab 10.000µmol ORAC-Einheiten Hoher ORAC Wert

ab 100.000µmol ORAC-Einheiten Super-Antioxidantien (Superfoods/Superherbs)

Chaga Pilz 3.655.700 ORAC !

Obst und Gemüse pro 100 g (durchgeführt von Tuffs Universität Boston, MA: U.S. Department of Agriculture, National Institute of Health Project Expo 2003)